Unser Projekt Migration matters

Migration matters Projekt

Der Zustrom von Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten aus dem Nahen Osten und Afrika nach Europa ist eines der beherrschenden Themen für die Zukunft der E.U. geworden, da er die Aufnahmegesellschaften vor große Herausforderungen stellt und gravierende politische, kulturelle und soziale Veränderungen mit sich bringt.

Die aktuelle Migrationsbewegung wird in den Partnerländern sehr unterschiedlich eingeschätzt, oft wird sogar eine Spaltung in Europa befürchtet. Wir möchten uns über die Motivation und die Folgen von Migration informieren und die Migrationspolitik in Bezug auf verschiedene Medien und Statistiken diskutieren.

Mit insgesamt 9 Partnern aus allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen wird das Thema unter einer Vielzahl von Blickwinkeln eigenverantwortlich in internationalen Teams bearbeitet. Die Projektsprache ist Englisch. Jedes unserer Treffen in einem der Partnerländer hat einen anderen Schwerpunkt, der von den SchülerInnen thematisch vorbereitet und durch eigene Beiträge ergänzt wird.

Die Themen sind: Integration der Migranten in die Aufnahmegesellschaft (Andernach). Arbeitsemigration (Milazzo/Sizilien), Migration als literarisches Thema (Athen), Zukunftsperspektiven (Montemor/Portugal), Migration in den Medien (Porto Real/Spanien), Migration in Fauna und Flora (Cacovec/Kroatien), Migranten als Kulturträger (Konskie/Polen), erzwungene Migration (Vilnius/Litauen) und Ambulante Berufe (Tarbes/Frankreich).

Die Teilnehmer führen im Vorfeld, wie auch während der Treffen in den Partnerländern, Expertenbefragungen, Interviews mit Zeitzeugen und Migranten durch, erstellen Dokumentationen in Form von Power-Point Präsentationen, Fotocollagen, Poster, Fotoromane, Debatten, Rollenspielen sowie eine virtuelle Landkarte der Vertreibung und organisieren Debatten.

Ziel ist es, die Kenntnisse über Geschichte, Kultur und Gesellschaft des Heimatlandes, der Partnerländer und Parallelen in der Entwicklung Europas zu erweitern und darüber hinaus die interkulturellen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmer zu fördern sowie differenziertes Denken, qualifizierte Debattenkultur und die Beherrschung der Muttersprache und Fremdsprache zu verbessern.